Bericht zur Hauptversammlung (20.3.2006)

509 Kinder in Süd-Afrika erhalten eine Chance

Nachdem der Deutsch-Südafrikanische Förderverein für benachteiligte Kinder im Oktober letzten Jahres gegründet wurde, trafen sich die Mitglieder Ende März zu ihrer ersten Mitgliederversammlung. Die Arbeit der letzten fünf Monate wurde diskutiert und gewürdigt. Der Verein kann in seiner kurzen Geschichte schon auf eine Reihe von Erfolgen zurückblicken, so wurde die Zahl der Mitglieder in dieser Zeit auf 22 verdoppelt, auf dem Konto des Vereins gingen mehr als 35.000 Euro Spendengelder ein, wofür allen Spendern herzlich gedankt wurde.

Mit diesen Spenden ist der Verein in der Lage, in Süd-Afrika 509 Kinder für ein Jahr in mehreren Projekten zu unterstützen, zum Beispiel wird in Kapstadt in einem Kinderheim eine Gruppe von 23 Kindern mit Nahrungsmittel, Kleidung, Hygieneartikel und Medikamenten versorgt. In den Townships von Port Elizabeth hilft der Verein fünf Kinderkrippen und Vorschulen und zwei so genannten "Homes", in denen jeweils eine Frau 11 bis 17 Kinder in ihrer Hütte ein Zuhause gibt. Auch hier soll die Hilfe die Mangelernährung der Kinder lindern, damit die von kranken Kindern benötigten Medikamente überhaupt wirken. Die Spenden werden auch für Arztbesuche und Medikamente eingesetzt sowie für Uniformen und Lernmittel, die für einen Schulbesuch nötig sind. Außerdem sollen Reparaturen an Häusern und Wellblechhütten ermöglicht werden. Häufig regnet es durch die Dächer und durchnässt Innenräume und die wenigen Lernmaterialien, die vorhanden sind. Insgesamt profitieren in Port Elizabeth 486 Kinder von dieser Unterstützung.

Alle ausgewählten Projekte, die unterstützt werden, sind im letzten Jahr vor Ort besucht und für unterstützungswürdig befunden worden. Da dem Verein also bekannt ist, wie die Häuser im Dezember aussahen, kann beim nächsten Besuch beurteilt werden, ob die Spenden auch an den richtigen Stellen ankommen. Bei der Verteilung des Geldes helfen an Ort und Stelle zwei südafrikanische "Fieldworker"; das sind Menschen, die täglich in die Vororte fahren, Nahrungsmittel und andere zum Leben notwendige Dinge verteilen.

Das größte Problem sind im Moment die hohen Überweisungskosten nach Süd-Afrika. Hier muss der Verein weiterhin nach einer Möglichkeit suchen, die Gebühren zu senken. Der Verein ist im übrigen stolz darauf, dass bis jetzt nur 0,2 % der Spenden für Verwaltung ausgegeben wurde.

Der Verein hofft, noch mehr Menschen für diese Arbeit begeistern zu können. Jede Idee und jede Mitarbeit und Unterstützung ist hoch willkommen. Genauer informieren können Sie sich auch auf der Homepage www.kinderhilfe-suedafrika.de

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